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Netz Burgenland Strom: Argos schrittweise ausbauen

Nachdem die Netz Burgenland Strom in einem zweijährigen Pilotprojekt erfolgreich eine Argos-Hosting-Variante testen konnte, hat das Unternehmen das mobile Workforce Management System auf eigener Hardware implementiert und funktionell erweitert. Im Norden des Netzgebiets arbeiten die Mitarbeiter bereits mit der neuen Lösung. Im ersten Quartal 2013 geht es flächendeckend in den Produktivbetrieb.

Argos
Von den Vorsystemen durch Argos in die Vorsysteme: Die Systeme der Netz Burgenland Strom sind genau an die Prozessanforderungen angepasst.

Breites Aufgabenspektrum in Netzservice und Metering
Etwa 100 mobile Mitarbeiter der Netz Burgenland Strom GmbH in Eisenstadt (Österreich) sind, gemeinsam mit Fremdfirmen, für die sichere Stromversorgung im Burgenland verantwortlich. In fünf Stützpunkten koordinieren bis zu zehn Disponenten die Arbeiten für einen einwandfreien Betrieb des Netzes und der Messgeräte. Dazu gehören zum Beispiel Turnuswechsel, Zählereinbau und technisches Inkasso aber auch Aufgaben aus dem Netzservice wie die Inspektion von Umspannwerken, Leitungen und Transformatorstationen sowie Kabelverteilschränken, die Trassenfreihaltung und Entstörungen.

Schrittweise Argos-Einführung
Um die Flut von Auftrags- und Dokumentationspapieren in der Disposition und bei der Arbeit vor Ort zu minimieren und die Außendienstmitarbeiter an das Auftragsmanagement mit Mobilcomputern heranzuführen, hat die Netz Burgenland Strom 2010 einen Kurswechsel vollzogen: Innerhalb von nur drei Monaten hat das Unternehmen seine mobilen Prozesse auf die Argos-Hosting-Variante für Workforce Management umgestellt. Die zweijährigen Erfahrungen mit der Lösung waren positiv, die hohe Qualität und Funktionalität des Systems überzeugte: „Bereits mit dem Argos ‚von der Stange‘ haben wir wertvolle Erfahrungen zum Einsatz mobiler Hardware und zur Kommunikation und Organisation mit einer Systemlösung für mobiles Workforce Management gesammelt. Obwohl wir in dieser Phase noch keine Fachdatenerfassung durchgeführt haben, ist die Produktivität unserer Außendienstmitarbeiter deutlich gestiegen“, so das Fazit von Werner Pavitschitz, Projektleiter Workforce Management bei der Netz Burgenland Strom. „Die Infrastruktur bei der nun installierten Inhouse-Lösung ist zwar aufwändiger als bei der Hosting-Variante, ermöglicht uns aber eine bestmögliche Einbindung in unsere Systemlandschaft und eine perfekte Anpassung an unsere Prozesse – eine wichtige Voraussetzung für die medienbruchfreie Fachdatenerfassung.“ Von dem neuen System erwartet sich die Netz Burgenland Strom denn auch weitere Zeit- und Kosteneinsparungen.

Mit Ergonomie zu mehr Effizienz
Dieses weitere Plus an Effizienz soll die Anpassung des Systems an die Prozessanforderungen der Burgenländer bringen: Die Argos-Lösung stellt dem Außendienstmitarbeiter am Mobilcomputer alle für den jeweiligen Auftrag benötigten Informationen zur Verfügung. Dazu wurden die Standard-Formulare der Hosting-Lösung individualisiert. Den Mitarbeiter vor Ort leiten nun detaillierte Angaben in den Formularen durch den Arbeitsprozess. Checklisten und Plausibilisierungen sorgen für ein möglichst fehlerfreies Erfassen der Ergebnisdaten. Die so qualifizierten Eingaben des Außendienstes werden nach Auftragsende aus Argos an die Vorsysteme weitergereicht. Die in der Vergangenheit erforderliche Dateineingabe von Hand in diese Systeme entfällt, mögliche Fehlerquellen entlang der Prozesskette werden weiter minimiert. Auf diese Weise soll der Anteil der produktiven Arbeitszeit noch einmal deutlich steigen. Apropos Zeit: Auch eine vielseitige Zeiterfassung unterstützt die Argos-Lösung. Sie unterscheidet dabei zwischen der Tagesarbeitszeiterfassung des Außendienstmitarbeiters und der Bearbeitungszeit für einen speziellen Auftrag. Das gestattet zum einen die transparente Weiterberechnung der Auftragskosten und dient zugleich als „elektronische Stechuhr“.

Medienbruchfreier Datentransfer via ACE-Bus
Die erforderlichen Datentransfers zwischen Argos und den Vorsystemen laufen automatisiert im Hintergrund ab. Dabei koordiniert eine Datentransferschicht – das ACE-Bus-System – die Auftrags- und Ergebnisdaten zu rund 160 unterschiedlichen Arbeitsprozessen, die aus drei verschiedenen Vorsystemen beauftragt werden:

  • Aus SAP (IS-U, die elektronische Bauakte ELBA, CRM, HR, PM, PS)
  • aus dem GIS-System von Intergraph
  • aus dem INTERASS-Dokumentationssystem für Störungen und Schalthaltungen

    Dynamische Formulare passen sich der Anlagenkomplexität an
    Aus den Auftragsinformationen baut Argos dynamisch die jeweils zu den rund 160 Auftragstypen passenden Formulare auf, mit denen die Fachdaten vor Ort exakt erfasst werden können. Mit dieser Technologie konnte der Zeitraum der Projektumsetzung deutlich verkürzt werden.