Qualität hat Priorität bei Auswahl und Auslieferung von Mobilcomputern
In einem aufwändigen Zertifizierungsverfahren stellt B+K sicher, dass die in Projekten ausgelieferte Hardware den hohen Anforderungen in den mobilen Prozessen der Energieversorger genügt. Auch die Auslieferung wird mit großer Sorgfalt durchgeführt: Über ein standardisiertes Verfahren werden die Geräte betriebsbereit ins Feld gebracht.
Hohe Anforderungen erfüllen
Im Außeneinsatz von Ablesern, Monteuren und Servicetechnikern ist der Mobilcomputer das zentrale Steuerungselement für die Prozessabläufe. Es liefert alle Informationen, die benötigt werden, um Arbeiten fach- und termingerecht auszuführen zu können. Und es ermöglicht die Arbeitsergebnisse sicher zu dokumentieren. Diese Aufgaben müssen Handheld und Notebook zuverlässig erfüllen – Tag für Tag, in Kellern, auf Dächern und im Feld. Und das ohne Probleme, denn jeder Ausfall eines Gerätes blockiert den Fortgang der Arbeiten. Um diese hohen Erwartungen erfüllen zu können, wählt B+K die Hardware sorgfältig aus und unterzieht sie einem Zertifizierungsverfahren, das in einer standardisierten Systemumgebung durchgeführt wird. Am Anfang steht der Basis-Check: Dabei wird die Leistungsfähigkeit der Akkus geprüft, die Bedienbarkeit der Touchscreens, das Speicherverhalten, die Temperaturstabilität des Geräts und die WLAN-Anbindung. Dann ist die Anbindung von Peripherie-Geräten an der Reihe: Drucker für die Ausgabe von Kundenquittungen, Optokoppler und Funktransponder für die Auslesung sind fester Bestandteil im Anforderungskatalog der Energieversorger für mobile Prozesse.
Zertifizierung gibt Sicherheit
Anschließend wird die Kompatibilität mit Argos geprüft. Ist eine einwandfreie Darstellung der Formulare möglich? Können die Aufträge in der Kartenansicht angezeigt werden und erlaubt das Gerät die Navigation zu diesen Aufträgen? Auch alle Möglichkeiten des Datentransfers werden intensiv getestet, inklusive des „Push-Dienstes“, bei dem die Aufträge aus dem Innendienst direkt an den Mobilcomputer übertragen werden. Dann wird die Funktionsfähigkeit der Fotoerfassung und der Treiber für die elektronische Ablesung kontrolliert. Sind alle Tests bestanden, wird der Proband freigegeben. Horand Krull, Mitinhaber von B+K: „Die Qualitätsansprüche in den Projekten sind hoch. Das Zertifizierungsverfahren gibt uns und damit auch unseren Kunden die Sicherheit, dass nur solche Geräte zum Einsatz kommen, die den komplexen Anforderungen in den mobilen Prozessen der Energiebranche auch tatsächlich gewachsen sind.“
Qualitätsstandards in der Auslieferung
In diesem Jahr wird B+K rund 2000 Neugeräte an Kunden ausliefern: zertifiziert, nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts konfiguriert und mit Start des Geräts betriebsbereit. Die gleichbleibend hohe Lieferqualität sichert ein eigens entwickeltes Standard-Verfahren für den Roll-out. Es beginnt mit der Wareneingangsprüfung, nach der zunächst die SIM- und SD-Speicherkarten in die Geräte eingesetzt werden. Danach wird das Betriebssystem auf den aktuellen Stand gebracht, zum Beispiel mit aktuellen Modem-Patches, und die projektspezifisch parametrierte Argos-Applikation aufgespielt. Dies geschieht per Knopfdruck immer für eine ganze Charge: Die Mobilcomputer werden dazu per WLAN mit einem Master-Rechner verbunden, von dem aus die Software überspielt wird. Anschließend wird auf jedem Rechner Argos gestartet, um zu überprüfen, ob die Installation auch fehlerfrei erfolgt ist. Im nächsten Schritt kontrollieren die B+K-Techniker den Datentransfer mit Mobilfunk (GPRS, UMTS, HSDPA), WLAN und LAN – schließlich sollen die Daten von Anfang an fehlerfrei zwischen Innen- und Außendienst ausgetauscht werden. Datentransfers werden in der Regel mit Hilfe des Test-Systems beim Kunden geprüft, das zum Zeitpunkt der Auslieferung der Geräte bereits in Betrieb ist. Sind alle Installationsschritte erfolgreich durchgeführt, werden die Mobilcomputer-Sets versandfertig gemacht und auf den Weg zum Kunden geschickt.
Betreuung über den gesamten Lebenszyklus
Für Qualität ist also von Anfang an gesorgt. Und sollte dennoch einmal etwas die Funktion im Produktivbetrieb beeinträchtigen, ist schnell für Abhilfe gesorgt. „Wir bieten diverse Servicelevels an, um die von uns ausgelieferte Hard- und Software im Betrieb zu betreuen“, erläutert Horand Krull. „Bei Problemen berücksichtigen unsere erfahrenen Techniker Software- und Hardware-Einflüsse und kommen deshalb schnell zu einer zutreffenden Analyse und Fehlerbehebung.“ Bei größeren Defekten stellt B+K ein geeignetes Ersatzgerät bereit. Denn Ziel bleibt immer ein möglichst störungsfreies Arbeiten.


